Grüne Gruppe

Tagesablauf

7.00-8.00 Uhr

Frühdienst

8.00-9.00 Uhr

Ankommen

9.00-9.30 Uhr

Frühstück

9.45-10.15 Uhr

Morgenkreis

10.15-12.15 Uhr

Projektarbeit

12.30-13.15 Uhr

Mittagessen

14.00 Uhr

Abholung der 3/4-Tageskinder

14.15-14.30 Uhr

Obstzeit

14.30-16.00 Uhr

Freispiel

16.00 Uhr

Abholzeit

05308-699.772

Ellen Dauke

Tipphawan Luschert (Eppi)

Jacqueline van Berkel

 

Projekte

Waldwoche 2015

Gedankenreise

Das Kind

Wenn ich traurig bin, ist Zeit für mich da. Ich darf auf den Schoß um zu kuscheln, mir wünschen was ich machen möchte oder erzählen was mich traurig macht. Ich gehe gerne in den Kindergarten weil ich dort Freunde habe mit denen ich spielen kann.Ich kann basteln,mit Wasser,Sand und Steinen experimentieren. Ich darf mich selbst ausprobieren in Projekten meine Neugier stillen. Lösungen suchen, inden und entwickeln. Manchmal habe ich auch zu nichts Lust, möchte mich einfach nur bewegen oder in eine Ecke verkrümeln und für mich sein.

Wenn wir zusammen spielen, lerne ich eine ganze Menge: Ich muss teilen, muss mich anpassen, oft müssen wir Regeln finden, in der Projektarbeit beschließen wie wir gemeinsam weiterarbeiten damit es weiter geht. Manchmal bin ich auch traurig weil mein Freund nicht mit mir spielen will, dann muss ich mir etwas einfallen lassen. Vielleicht gehe ich mal zu einem anderem Kind und frage ob es Lust hat mit mir zu spielen........

Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick wie Spannend aber auch wie anstrengend so ein Kindergartentag für mich ist.

Die Erzieher(in)

So ein Kindergartenvormittag kann ganz schön anstrengend sein. Entscheidungen müssen getroffen, Konflikte gelöst, kleine und große Wunden versorgt und Tränen getrocknet werden. Gemeinsam Frühstücken ist uns wichtig und das Zähneputzen danach. Die Kinder sollen lernen ihre Sachen beieinander zu halten, ihre Jacken und Schuhe alleine anzuziehen und vieles mehr. Für uns ist es ganz wichtig das unsere Kinder ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit haben.

Keines von 25 Kindern soll das Gefühl haben nicht genügend beachtet und in seiner Persönlichkeit nicht wichtig genommen zu werden. Jedes Kind soll nach Hause gehen und für sich etwas mitnehmen:

- Ein schönes Gefühl

- Eine gute Erfahrung

- Ein großes oder kleines Erfolgserlebnis

Um zu diesen Erfolgen zu kommen, müssen wir:

- Dem Kind bezüglich Spielzeug, Spielpartner, seinen Interessen usw. freie Wahl lassen.

- Dem Kind keine Vorschriften machen womit es sich beschäftigen soll.

- Das Kind nicht stören in seinem Spiel, seiner Auseinandersetzung mit einer Person oder Sache, indem lenkend oder korrigierend eingegriffen wird.

Erzieherinnen sind Reisebegleiter, keine Macher. Diese Form der pädagogischen Arbeit erfordert viele Gespräche, Auseinandersetzungen, Gedanken über Arbeitsmaterialien, Räumlichkeiten, wann greife ich ein, wann kann ich es laufen lassen, wo gebe ich Hilfen oder wann nehme ich mich zurück. Und immer wieder stellt sich die oft quälende Frage: “Werde ich allen Kindern gerecht?“ Über dies und vieles mehr machen wir uns tagtäglich Gedanken. Unser Alltag mit den Kindern soll ein miteinander sein und nicht ein „Ich mache die Regeln und ihr müsst sie befolgen.“

Man muss lernen sich und andere zu  akzeptieren um dies alles zu können. Dazu braucht man die Möglichkeit sich ausprobieren zu dürfen, seine Stärken und Schwächen zu erfahren. Man braucht die tägliche Auseinandersetzung mit sich und anderen. Wir möchten starke Kinder in die Schule schicken, Kinder die sich kennen, die wissen was sie Wert sind. KINDER DIE MUT HABEN.!!!!!!!!